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mystisch steinreich

 

Eine private Sammlung von Findlingen, Steinkreise, Steinreihen, Menhiren, Dolmen, Schalensteine und ähnlicher Objekte aus heidnischer, vorchristlicher Zeit.

 

Im Volksglauben werden diesen Stätten oft eine besondere Kraft zugeschrieben. Viele Findlinge wurden noch bis in die Hälfte des 20. Jahrhunderts als "Kindlisteine" und Fruchtbarkeitssteine verehrt.

 

Viele davon stehen geometrisch auffallend im gleichen Abstand in Sichtlinie zueinander oder ihre Anordnung passt erstaunlich genau zu astronomischen Fakten. Schon vor Jahrtausenden schien eine genaue Landvermessung in ganz Europa mit klarer geometrischer Anordnung üblich.

 

Unsere Vergangenheit hat uns viele Geheimnisse hinterlassen. Einige sind tatsächlich rätselhaft, andere liessen sich mit der Forschung bereits lösen. Die Welt ist wesentlich geheimnisvoller, als man uns das in der Schule zu erklären versuchte.


Es gibt auch in der kleinen Schweiz noch viele mysteriöse Artefakte, deren Ursprung und Verwendung unbekannt sind. Sie gewähren einen faszinierenden Einblick in die oft erstaunlich komplexen Kulturen längst vergangener Zeiten.

 

Jede Wissenschaft ist häufig nicht so objektiv, wie man meinen könnte. Die Interpretation der Vergangenheit hängt oft damit zusammen wer es macht und was dieser von der Geschichte erfahren will. Wenn damit bestimmte Ideologien bewiesen werden wollen, ist es wahrscheinlich, dass das auch gelingt.

 

Im Internet finden sich viele Webseiten, die uralten Geheimnissen, Geheimgesellschaften und unerklärlichen Artefakten gewidmet sind. Viele davon stellen alternative Darstellungen zur üblichen Lehrmeinung dar. Einige davon sind eher phantasievoll als glaubwürdig. Anderseits müssen die offiziellen Paradigmen nicht unbedingt der Wahrheit entsprechen.

 

Die geomantische Betrachtungsweise eines Ortes steht in völligem Gegensatz zum materialistischen, verstandesgemässen Glauben. Über Jahrtausende ist die Geomantie als eine erfahrungsbasierte Praxis mit eher beschreibender Grundlage entwickelt worden.

 

Es gibt verschiedene Energien, die über und unter der Erde fliessen. Die unsichtbaren Kräfte der Erde wurden im Volksglauben als Drachen, Dämonen, Geister, Elfen, Teufel, Kobolde und Hexen beschrieben. Die Sagenwelt ist voll davon. Für rationale Wissenschaftler waren das nur Märchen.

 

Heute wie wahrscheinlich auch schon vor Tausenden Jahren besteht Geomantie hauptsächlich auf der Durchführung von Ausgleichsmassnahmen, um schädliche Einflüsse abzumildern und günstige zu verstärken. Im geomantischen Zusammenhang wird die Unausgewogenheit eines Platzes degenerative Krankheiten, psychische Störungen und andere Beschwerden erzeugen. Die Geomantie umfasst die Harmonisierung all der Einflüsse, die an einem Ort zum Tragen kommen.

 

Ein klassisches Beispiel ist der alte Stadtkern von Bern. Ein Netzwerk von Strassen, Kirchen und Brunnen verteilt die Energie vom „Drachenkopf“ aus in die ganze Altstadt. Der „Drachenkopf“ war der Standort der Burg, später der Kirche der Deutschordensritter. Dieser „Drachenkopf“ lag im Knie einer Flussschleife, der Aare und ist eine Stelle, die nach Ansicht von Rutengängern starke Kraftfelder erzeugt werden. Dieser Kreuzritterorden kam nach der Niederlage in der Schlacht von Akkon 1291 nach Bern. Ihr Zeichen war ein Kreuz, ähnlich dem der Malteser.

 

Ein weiterer wichtiger Indikator geomantisch bedeutsamer Stellen in der Landschaft ist die Lage und Ausrichtung heidnischer und christlicher Stätten. Viele christlichen Kirchen, Kapellen und Wegkreuzen wurden an heidnischen Kultstätten errichtet.

 

Manchmal heisst es auch, der Mensch hätte bereits in der Antike Kenntnis von unsichtbaren Kräften und Energien gehabt und diese auch bewusst genutzt. Dies allein könnte die Existenz vieler Megalithobjekte erklären. Bestand möglicherweise ihr Zweck darin, natürliche Vorkommen an elektromagnetischer und anderer Energie zu sammeln und zu nutzen? Es gibt einige Indizien, die dafür sprechen.

 

Hier wird keine bestimmte Theorie oder Weltanschauung verfolgt. Es werden Fakten gezeigt und mögliche Theorien erklärt. Es geht nicht darum politisch oder wissenschaftlich immer korrekt zu sein. Es geht darum zu zeigen was ist und was sein könnte.

 

erratiker.ch beschränkt sich bewusst nur auf die Schweiz. Objekte in Museen werden nicht beschrieben.

 

Freundlicher Gruss

Roger Egloff