"Pierre-Percée" in Courgenay; Kt. Jura

Mitten in Courgenay, was auf Deutsch Jensdorf heisst, ist der 2,5 m hohe und rund 50 cm dicke Lochstein Pierre-Percée. Der Megalith ist aus Kimmeridgien-Kalk. Der Durchmesser des Seelenlochs beträgt 35 cm. Der Stein ist auf eine Himmelsrichtung von etwa 170 Grad ausgerichtet, damit weicht er etwa zehn Grad vom Mittagsmeridian ab. Die Steinsetzung Pierre Percée ist kein Einzelfall. Lochsteine und Seelenlöcher sind auf der ganzen Welt bekannt. Die Theorie besagt, dass Pierre-Percée reste eines Dolmens ist, bei dem die Skelette der Verstorbenen durch das Loch in den heiligen Raum geschoben wurde. Es wurden aber nie Knochen gefunden. Stich; Vorstellung; Skizze 1; 2 - Januar 2002 (siehe: Aesch BL, Laufen BL, Schwörstadt (D), Degernau (D))

Artikel zum Thema:

  • Helvetia Archaeologica 74 (Hrsg.) - Die Bedeutung der Megalithforschung