Menhir in Essertes-Auboranges; Kt. Freiburg / Kt. Waadt

Ausserhalb des Dorfes ist der grosse, erratische Menhir von Essertes. Er wird im Volksmund "Pierre du dos à l`âne" genannt und ist vom Dorfzentrum aus auch so beschildert. Mit 25t ist er der Grösste in der Schweiz, obwohl er doppelt so gross gewesen sein muss. 1920 wollte der Eigentümer den Block sprengen und für diverse Bauten verwenden. Dank der Intervention von L. Fasel, Geometer in Romont, konnte der Block gerettet werden. Er liegt an der Kantonsgrenze Freiburg / Waadt. Hier musste gar einmal die Kantonsgrenze der beiden Kantone angepasst werden, damit der Menhir ein weiteres Mal vor der Zerstörung gerettet werden konnte. Da er in der Waagrechten lag,  wurde er am 30. Mai 1996 vom Archäologischen Dienst wieder aufgestellt. Der prähistorische Menhir wird ins Neolithikum (4500 - 1500 v. Ch.) geschätzt, wo er wohl bereits präpariert und aufgerichtet wurde. Obwohl in der Gegend um Essertes zusätzlichen Menhire vermutet wurden, hat man keine gefunden. - November 2001

    

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