In den Zeiten zunehmender Abschmelzungen und in den ersten Jahrhunderten nach
den Eiszeiten sind unvorstellbar gigantische Wasserströme das Bünztal
hinuntergeflossen und haben Kies-, Geröl!- und Gesteinsmassen vor sich
hergetrieben. Nur die gewichtigsten Granitblöcke aus der Innerschweiz, welche,
auf Gletscherrücken reitend, bis in unsere Gegenden gelangten, rührten sich
nicht und widerstanden dem mächtigen Stossen und Reissen des dumpf donnernden
Wassers. Menschen machten die erratischen Blöcke der Gletscherzeit später zu Altären, wie etwa der
in die spätere christliche Kapelle eingebaute Granitfelsen ob Sarmenstorf
oder eben die Orte "Bim Hünerstein" oder Chesslerstein
beweisen, oder, wenn die Steingiganten in schützendem Winkel zueinander standen, (z. B. der
Bettlerstein Erdmannlistein) zu ihren Behausungen.
Skizze zum Hühnerstein - August 2004
|
|
 |