Bottis Grab befindet sich zwischen Tannachern und Forsthaus auf dem Grauholz. Wie die Sage berichtet,
sei hier der Riese Botti begraben. Die Steinbläcke liegen 7,5m auseinander und sind rund 3m hoch. Allerdings ragt nur ein
Drittel der effektiven Länge über den Boden heraus. Wie berichtet wird, soll die Stätte später oftmals von Schatzgräbern
durchwühlt worden sein, wobei ein riesiges Gerippe, ein rostiger bleierner Ring zum Vorschein gekommen sein soll. Die
Knochen seien ins Naturhistorische Museum in Bern gelangt und später von Prof. Theophil Studer nach Berlin zur Untersuchung
geschickt worden. Ein Ergebnis ist unbekannt und die Knochen seien verschollen. Die Deutungen der Steinsetzung variieren
stark. Die beiden menhirartigen Steine wurden, bedingt durch den Autobahnbau 1962, hart an dessen Rand verschoben. Sie
haben heute den zwar den gleichen Abstand aber nicht mehr die ursprüngliche Ausrichtung. Der Ort ist sehr laut.
Eine gelbe Hinweistafel orientiert. Skizze - Juli 2010