Zwischen Wohlen und Bremgarten ist inmitten anderer
Naturschönheiten und dem berühmten Erdmannlistein auch
ein riesiger Erratiker mit dem sonderbaren Namen Bettlerstein zu finden.
Gemäss einer Sage sollen bei diesem Findling braune Zigeuner gelebt haben.
Diese verehrten den Erratiker und benützten ihn als Heimstatt. Auch später soll sich hier, wie beim nahen
Chesslerstein, viel Fahrendes Volk gesammelt haben. Da diese
braungebrannten Leute in der ganzen Umgebung für ihren Unterhalt bettelten, gab man dem Findling den Namen
Bettlerstein. Im Buch Der Steincultus in der Schweiz von Ernst Ludwig Rochholz wird der Stein auch
Heischstein genannt. (heischen = betteln). Gemäss dem Buch Menschen, Geister, Fabeltiere soll der
Bettlerstein ebenfalls ein Kindlistein gewesen sein. - April 2003.
Artikel zum Thema:
Der Bettlerstein aus Menschen, Geister, Fabeltiere von J. Geissmann, A. John, H. Erismann