Schalenstein auf dem Bürgenstock, Kt. Luzern

Den Schalenstein vom Bürgenstock beschrieb Dr. P. E. Scherer ("Beiträge zur Kenntnis der Urgeschichte der Urschweiz", I, S.7; 2. Jb., SGU., 1910, S. 58). Er liegt am Wege vom Palace-Hotel nach der Hammetschwand (siehe Karte). Es ist ein etwas isolierter Seewer Kalkblock von etwa 1 m Höhe. In halber Höhe liegt ein gegen Nordosten schauende Fläche, und in dieser sitzt eine regelmäßige schalenartige Aushöhlung von 7 cm Länge, 6 cm Breite, 4 cm Tiefe. Daneben hat der Block noch einige Vertiefungen und Rinnen ohne regelmäßige Gestalt oder Anordnung. Seine Echtheit ist aber später von Kennern (Dr. Heierli und Prof. Dr. Buxtorf) bezweifelt worden. Auch P. Scherer hat sich dieser Auffassung angeschlossen und ist mit den genannten Forschern zur Überzeugung gelangt, dass die Schale auf natürlichem Wege entstanden sei (P. Scherer: "Mitt. der Antiquar. Ges. Zürich", 1916, S. 200).

Ich habe diesen Stein im Mai 2004 trotz den korrekten GPS Daten und Karten nicht (mehr) gefunden.