Vom schönen Aussichtspunkt bei der Kapelle St. Jost herrscht ein herrlichen Blick auf den Vierwaldstättersee und die grosse Ebene, zwischen dem Buochser- und Stanserhorn einerseits, und dem Bürgenberg andererseits. Hier kann man sehen wie sich das Gebiet rund um den See in der letzten Eisenzeit geformt hat. Obwohl die Grössten und Schönsten Granitfindlinge Ende des vorigen Jahrhunderts gespalten wurden, kann man am ganzen Bürgen immer noch Erratiker aus dem Gotthard-Gebiet finden. Um 1200 hat ein Waldbruder unter dem Granitfindling gelebt welcher heute noch über der Eremitenklause steht. Der Name und die Herkunft des Eremiten sind unbekannt. Nach seinem Tod wurde er unterhalb seiner Behausung, an der Stelle, wo jetzt die Kapelle steht, begraben. Die Grabstätte war 1975 bei Restaurationsarbeiten im Innern der Kapelle noch sichtbar. Es ist in der Tat ein andächtiger Ort. Neben der Kapelle ist ein Schalenstein. - Juli 2004 |
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