Pierre du Niton (Dyolin-Stein), Genf; Kt. Genf

Lange Zeit glaubte man, dieser ungeheuere Erratiker sei von Gargantua, einem Riesen aufgestellt worden. Der sagenhafte Gargantua war es auch der den Genfersee ausgegraben hat. Wahrscheinlich diente der Pierre du Niton aber in prähistorischer Zeit als Altar, der dem Wassergott Neith (od: Neiton, Neptun) geweiht war. Damit lässt sich auch die zweifelhaften Schalen und die viereckige Vertiefung erklären, die oben in den Stein eingelassen sind. Früher nannte man ihn auch Dyolin-Stein, ein Name, dessen Bedeutung ungeklärt ist. Der Pierre du Niton ist für die Schweiz sehr wichtig! So dient er als Ausgangspunkt aller Höhenmessungen und wird für alle helvetischen Vermessungen und Kartenwerke verwendet. Es sind eigentlich zwei Steine. alte Foto/Couvert - September 2005