Geologenstein, Morschach; Kt. Schwyz

Am Rande einer Waldlichtung, 200m nordwestlich des Druidenstein auf Grossegg, liegt ein fast würfelförmiger Findling mit einem Volumen um die 30m³. Der Stein weist auf allen 4 Seiten eingespitzte Ovale auf, von denen heute noch zwei beschriftet, aber nicht lesbar sind. Arnold Escher ist knapp zu lesen, während die Namen der anderen Geologen, Louis Agassiz, Oswald Herr und Bernhard Studer, verschwunden sind. Infolge dieser vier Namen erhielt der Erratiker den Namen Geologenstein. Ganz in der Nähe ist auch der Calame-Stein zu finden.

   

Original Inschriften von Ambros Eberle:

Louis Agassiz:
Du warst der Erste, der sich bekehrte
Und lehrte:
Colosse, wie hier liegen,
Können nicht fliegen, -
Sie kamen hier an
Per Gletscherbahn

Arnold Escher von der Linth:
Das Alpenland,
Der Sahara Sand
Durchzog`st Du mit Spate und Hammer,
Damit die innerste Kammer
Der Erde
Offenbar werde.

Oswald Heer:
Wer wie Du drang so mit Forscherblick
In die Dunkel der Urwelt zurück,
So ernst und würdig, tief und klar?
Selbst Keiner, der dabei gewesen war!

Bernhard Studer:
Als Führer stürmtest du bergan
Und pflanztest hoch die Siegesfahn`
Auf die Wälle, die der Herr der Welt
In den Alpen hat aufgestellt.