Einmal brachte eine Hexe in ihrer Fürscheibe einen
fürchterlichen Stein von der Babergerschooss her bis ob das Gut Weid. Dort stellte sie
ihn nieder, band ihn an einen Faden und zog an ihm, so viel sie mochte, und eine andere
Hexe stiess hinten am Stein; sie fuhren mit ihm abwärts gegen das hölzerne Kirchlein,
das damals noch einige Schritte westwerts des "tosenden
Steines" gestanden haben soll. Aber dieLeute erblickten sie, liefen zur Kirche
und läuteten. Da rief die Hexe die am Felsblock zog: "Lunni stoss!" und die
andere entgegnete: "Ich mag nimmä g`stossä, ds Sywli gysset." Und beide
verschwanden, aber der Felsblock blieb in der Weid liegen, wo er heute noch liegt. Man
sieht Eindrücke von den Krallen der Hexe in der Steinmasse zur Stunde noch.
Ein anderes Mal schüttete eine Hexe Wasser an den Stein und es gab eine Rübi, worauf
Hexe und Stein abwärts fuhren gegen Kirche und Dorf. Aber nicht weit. Denn der wachsame
Sigrist läutete die grosse St. Jodersglocke, und da hielt die Rübi in ihrem Laufe inne,
und die Hexe schriezornig: "Ich `kumä nimmä wytters, der Joderli tschängget.
Hexen brachten den Stein vom Baberg her... Geläute mit allen Glocken. Eine Hexe sagte:
"Loset! wiä gysset d`Sywli!"
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