Schon im Buch "Pilatussagen" von J. Herzog, 1909 steht: Im Walde oberhalb Obernau (Kriens) kommt ein Teufelsstein vor, der nach der Sage noch Fußeindrücke des Teufels deutlich erkennen lasse. Auch Wilhelm Amrein`s Urgeschichte des Vierwaldstätter Sees und der Innerschweiz von 1939 verweist auf einen Teufelsstein. Leider ist davon nicht mehr viel übrig geblieben. Gemäss der Gemeinde Kriens wurden die Teufelssteine (mehrere?) 1971 unter Schutz gestellt. Im Jahre 1972 schon wurde diese Schutzverfügung aber wieder aufgehoben. In der Aufhebungsverfügung heisst es dazu: "...stellt die Gemeindekomission für Natur- und Heimatschutz fest, dass die Teufelssteine nicht mehr bestehen. Dieselben waren bereits stark verwittert und wurden beim Bau der Schwendistrasse beschädigt und sind hierauf weggeräumt worden." Dem nahen Kindlistein von Kriens ist glücklicherweise nicht das gleiche Schicksal wiederfahren.Die wenig Spektakulären Überresten sind unterhalb der Hinter-Schwändi zu finden wo sich zwei Wanderwege und eine Strasse treffen. Unterhalb dieses Kreuzungspunktes , ausserhalb des Waldes, war der Standort. - Mai 2004 |
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