Der ursprünglichste Standort des Blocks ist nicht die Moräne von Bannwil,
seine Heimat liegt im Wallis. Auf dem Rücken des Rhonegletschers ritt er in der Eiszeit hieher – ein Weg von über 200 Kilometern, wofür er wohl
gut 2 Jahrtausende benötigte. Gemäss Prof. Dr. Th. Hügi, Geologieprofessor in Bern, handelt es sich um Hornblende-Granitgneis von der Dent
Blanche. Diese Gesteinsart kommt in ihrer besondern Ausbildung bloss an der Dent Blanche, 4357 m, im Hintergrund von Eifisch- und Eringertal
vor (Val d’Anniviers und Val d’Hérens). Seine Entstehung in den Alpen hegt demnach viele Jahrmillionen zurück. Zuerst fiel der
Findling nicht durch die besondere Gesteinsart, sondern durch seine Grösse auf: Der Inhalt beträgt
rund 14 Kubikmeter, was ein Gewicht von 40 Tonnen errechnen lässt. Der Erratiker kam im Herbst 1961
in Bannwil in einer Kiesgrube zum Vorschein. Der ungewöhnliche Erratiker wurde mit grossem Aufwand nach Langenthal gebracht.
Heute steht er «zur Erinnerung an die Eiszeit» vor dem Hard-Schulhaus. - Juli 2011