Der riesige Findling Pierre à Dzo bei Monthey ist aus Mont-Blanc-Granit.
Er wurden erstmals wissenschaftlich von Jean de Charpentier beschrieben.
Auch dieser Findling diente ihm als Beleg für seine These einer vorangegangenen Eiszeit, bei der dieser und andere
Findlinge von Gletschern mitgeschleppt wurden. Beim Pierre à Dzo handelt sich um zwei auf einander liegenden Erratikern. Früher soll er gewackelt
haben. In älterer Literatur wird er den auch als Wackelstein (Pierre Branlant) beschrieben.
Wackelsteine werden in der Schweiz je nach Standort und Kanton auch Schwingstein, Waagstein, Gnepfstein oder
Gnappstein genannt. Auf dem Stein steht in gelben Buchstaben eingearbeitet: A J. DE CHARPENTIER - DON NATIONAL 1853 -
TRANSFERE A LA - SOCIETE VAUDOISE DES SCIENCES NATURELLES - 1875 - PIERRE A DZO - PERRAUDIN - 1815 - Da der Autor dieser
Zeilen doch da und dort Buchstaben vergessen hat und die Probleme mit dem N offensichtlich sind, musste da und dort
nachbessern werden. - August 2010