In der alten Moräne von Monthey des einstigen Rhonegletschers sind zahlreiche und schöne
Erratiker aus der Trientgruppe (Mont Blanc) erhalten geblieben. Viele
wurden leider zu Bausteinen verarbeitet. Einige der schönsten sind glücklicherweise erhalten geblieben, so
der Pierre à Dzo, der Pierre des Marmettes
und eben der Pierre à Muguet. Alle diese Findlinge sind Eigentum der
Naturforschenden Gesellschaft der Waadt. Die Blöcke sind durch Arbeiten von
Jean de Charpentier (Essai sur les glaciers et sur le terrain erratique du bassin du Rhône. Lausanne 1841) berühmt
geworden. Der Stein liegt am Ende des Chemin de la Pierre à Muguet; bereits im Steinbruch. Es sind eigentlich zwei enorme
Blöcke welche einen Durchschlupf bieten. Auf dem Stein steht: PERRAUDIN 1815 - CHARPENTIER 1884 - A J. DE CHARPENTIER -
DON NATIONAL 1853 - TRANSFERE A LA SOCIETE VAUDOISE des SCIENCES NATURELLES - 1875. - PIERRE A MUGUET. Im Verlaufe der
Jahre wurde die Steinformation ebenfalls Pierre à Mourguet oder Pierre des Muguets genannt. Der Name könnte von einem
frühen Besitzer namens Mourguet stammen. - August 2010