Grauer Stein, od. Tüfelstein, Niederbleiken; Kt. Bern
Auf
der Fahrt von Aeschlen nach Bleiken, im Bleikenwald, von der Strasse aus
ersichtlich, steht ein quadratisch genauer Felsblock von ungefähr einem
Quadratmeter Fläche, der als Markstein für die Gemeinde Brenzikofen, Herbligen
und Bleiken dient. Im Volksmund heisst er Teufelstein. Er soll dem Teufel vom
Kopf gefallen sein, als er damit habe eine Bosheit verüben wollen. Oben auf der Bürglen, einem
bewaldeten Hügel, östlich der Verbindungsstrasse Aeschlen-Bleiken, auf der Höhe
des Teufelsteins, soll einst eine Burg gestanden haben. Sie war durch einen
unteririschen Gang mit derjenigen auf dem Diessberg verbunden. Wer sich zur
Geisterstunde dorthin begibt, dem kann es wohl passieren, dass er der
Bürglenkutsche begegnet. Diese soll von prächtigen Schimmeln gezogen werden, die
Zügel führe der einstige Burgherr selber, und zwei junge, hübsche Burgfräulein
sässen darin. Auf älteren Karten ist der Sandstein Block als Grauer Stein eingetragen.
Er wurde deutlich künstlich zugehauen. Früher soll er viel grösser gewesen sein und die
rätselhafte Zeichen welche dem Teufel zugeschrieben wurden sind heute dadurch nicht mehr sichtbar.
Skizze - September 2004
