Genau auf der Gemeindegrenze zwischen Auw und Sins ist eine Steinreihe in fast exakt nördlicher Richtung. Mehr
als 70 Erratiker verschiedener Grösse sind als Alignement
auf rund 200m ausgerichtet. Teilweise stehen die menhirartigen Findlinge
noch, andere sind umgefallen oder gar nie gestanden? Einzelne moderne und nummerierte
Grenzsteine scheinen sich nathlos in die Steinsetzung zu integrieren. Die Reusseggmauer ist
urkundlich in den Jahren 1416 und 1518 belegt. Der aargauische Kantonsarchäologe Dr.
R. Boesch stufte diese Mauer in die Latènzeit ein. Das Alignement ist heute geschützt.
Im Raum Mettmenstetten, Affoltern am Albis, Rifferswil (alle ZH),
Risch (ZG) sind andere änliche Steinreihen zu finden. Um sich einen Überblick
aller Steinreihen in dieser Region zu machen, ist das Buch Stonehenge im Säuliamt von Richard Walker
sehr zu empfehlen.
Artikel zum Thema:
Helvetia Archaeologica 74 (Hrsg.) - Die Bedeutung der Megalithforschung