Hallstatt Grabhügel mit Grabstele, Seon; Kt. Aargau

Die Hallstattzeit bezeichnet einen Zeitabschnitt der Vorgeschichte, der noch in der Bronzezeit beginnt und in der älteren Eisenzeit mündet (um 800 bis 400 vor Christus). Sie wird nach den Funden in einem ausgedehnten Gräberfeld oberhalb des Ortes Hallstatt, im Salzkammergut (Österreich) benannt. Die Hallstattkultur war im nordwestlichen Ungarn, der südwestlichen Slowakei, in Tschechien, Süddeutschland, Österreich, in der Schweiz und Ostfrankreich verbreitet. In der Nähe von Seon wurden 1931 zwei Grabhügel aus der Hallstattzeit entdeckt. Sie bestanden aus Grabkammern, wo man die Toten hinbettete und aus Nebenkammern, in denen verschiedene Gegenstände lagerten. Daneben stand eine interessante Grabstele. Neben Skelettresten und Tongefässen (Urnen) fand man in Frauengräbern Fibeln, Ledergürtel und Schmuck; in Männergräbern Nadeln, Werkzeuge und Waffen. Ausgegraben wurde der Grabhügel durch die Hist. Vereinigung Seetal vom 19.-27. Oktober 1931. - April 2011

   

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