Am südöstlichen Waldrand des Buechberg, oberhalb der Liegenschaft Sampel ist eine ca. 150-200m lange
Steinreihe. Sie erstreckt sich teilweise der Waldgrenze entlang über zwei
Liegenschaften, dürfte also kaum als Grenze gedient haben - Standort. Die Zahl der
Findlinge, welche auf der Stirnseite bis zu 140cm hoch sind, ist schwierig abzuschätzen.
Wer die Steine genau zählen will muss das Alignement wegen den dichten Bewuchs unbedingt
im Herbst besuchen gehen. Das Gebiet heisst Wygarten weil hier früher Weinstöcke ihre Früchte trugen. In der Steinreihe sind
mehrere grössere Erratiker und ein alamannisches Lachkreuz integriert. Greti Büchi
entdeckte die rätselhafte Steinsetzung 1998. Ähnliche Steinreihen findet man in der Schweiz in der Nähe von
Mettmenstetten/ZH, Risch/ZG und Reussegg/AG. Wie alt
die Steinreihen sind und welchem Zwecke sie dienten bleibt im dunkeln. Fest steht, dass sie nicht zu vergleichen sind mit den
berühmten, kilometerlangen Steinreihen der Bretagne oder der britischen Inseln welche der
Megalithkultur zugeordnet werden. Im 7. Jh. versuchte der irische hl. Kolumban mit seinem Schüler dem hl. Gallus den
Tuggener das alamannische Heidentum auszutreiben. Nachdem sie deren Kultplätze zerstört haben, wurden sie aber an einem Thing zum
Tode verurteilt. Gehören die mysteriösen Steinsetzungen zum alamannischen Kultort welche die heiligen Männer in Trümmer legten?
Im Schrötermoos, etwas östlich, oberhalb Tuggen ist ebenfalls auf dem Buechberg ein weiteres Alignement
zu finden. - August 2005