Fürstengrabhügel im Sonnenbühl, Üetliberg; Kt. Zürich

Der Fürstengrabhügel vom Sonnenbühl war aus der frühen Latène-Zeit (400 v. Ch.). Heute ist nur noch eine freie Rekonstruktion sichtbar. Entdeckt wurde das Hügelgrab 1900 und wurde später (erst 1979) untersucht. Der Hügel war damals noch 3m hoch und hatte einen Durchmesser von rund 20m. In der Mitte war eine Grabkammer welche 3.2 x 3.4 x 1m gross war. Die SW - NO orientierte Kammer wurde schon bald nach der Bestattung ausgeraubt. Man fand nur noch Knochenreste, Keramikscherben und ein Eisennagel. Im Schutt fand man wertvolle Fiebeln. Man geht davon aus, dass hier eine Frau bestattet wurde. Skizze1; 2; Goldscheibenfibeln. Das das Monument seit dem Buch Magisches Zürich von Barbara Hutzel-Ronge plötzlich Fürstinnengrabhügel genannt wird ist eine Spitzfindigkeit und entspricht wohl ihrem Weltbild.- April 2002