Verdabbio; Kt. Graubünden
Das eigentliche Schalensteingebiet
erstreckt sich vom Ort Verdabbio, 638m, direkt bergwärts bis zum Punkt "Pönt"
auf 866m und von dort im Winkel von etwa 60 Grad bergab und zurück nach
Verdabbio, sodass sich die Fläche, des Bertillon und Pian dèla
Conca, eines gleichseitigen Dreiecks mit etwa 500m Seitenlänge ergibt. In
diesem Bereich befinden sich 6 Höhlen und 3 Felsdächer, an deren offenen Seite
noch Reste von Trockenmauerwerk zu sehen ist. Die Begehung ist kräftezerrend.
Das Gelände ist unübersichtlich, darum deutet Dietrich Knauer (Die Rätsel der
Felsbilder und Schalensteine) sämtliche Schalensteine (ausser den
Wackelstein
Sass de l`Orch) als Wegweiser. In der Literatur von Franco Binda, der einzelnen
Steinen auch Namen gab, finden sich 21 Schalenstein, bei Urs Schwegler sind es ein paar
weniger. Und tatsächlich findet man eingearbeitete Schalen in jeder Menge und
Variation! Meistens sind diese in Begleitung von verschiedenen
Kreuztypen,
Rinnen und anderen geometrischen Formen. Eine Fundgrube! - Oktober 2005

