Heidenstein in Niederschwörstadt; Baden-Württemberg
In Niederschwörstadt, am Südfuss des Dinkelberges in
Baden-Würtemberg, ist der sogennante Heidenstein. Es handelt sich um eine
Muschelkalktafel (Endphase der jüngeren Steinzeit; 2500 J. v. Ch.) , die an der oberen
Hälfte ein ovales Loch mit 45cm Durchmesser aufweist. Das Seelenloch hat eine starke
Änlichkeit mit dem Pierre-Percée in Courgenay im schweizer
Jura. (siehe; Aesch BL, Laufen BL, Degernau (D)) Heute steht nur noch der einzige Portalstein
des Dolmen (od. besser: Steinkistengrab). Leider wurde das
Kollektivgrab, welches West-Ost Ausrichtung hatte, vor 150 Jahren zerstört. Lange diente
die Grabkammer als Rebhäuschen. Bei Grabungen fand man übereinandergeschichtet Gebeine,
aber auch einige Knochen von Tieren, die auf Opferhandlungen hindeuten.
Skizze - Dezember 2001
Artikel zum Thema:
Helvetia Archaeologica 74 (Hrsg.) - Die Bedeutung der Megalithforschung