Pierre de la Fee, Draguignan; Var

1 km nordwestlich von Draguignan ist der Dolmen Pierre de la Fee. Er steht auf drei senkrechten Steinstützen, die 2.2m - 2.4m hoch sind. Auf ihnen liegt die elliptische über 5m lange Deckplatte. Eine zusätzliche Stütze existierte noch im letzten Jahrhundert bis 1956. Nichts deutet aber daraufhin, dass diese tatsächlich zur Grundstrucktur gehörte. Die Steinplatten sind aus Kalk und wahrscheinlich aus dem nahen Steinbruch. Drei Bäume umrahmten damals das Monument. Der Zürgelbaum wurde vor 50 Jahren vom Blitz getroffen. Die sehr grosse Eiche und der Wacholderstrauch, sind beide Jahrhunderte alt. Der imposante Dolmen mit der enormen Deckplatte ist einer der schönsten Exemplare in ganz Frankreich! Der Deckstein ist 60t schwer und nie weniger als 0.65m dick. Der Schriftsteller Raymond Ferrand bezeichnete den Dolmen als Fruchtbarkeits Stein. Der Aercheologe Raymond Perrot erzählt in seinem Werk "lettres sur nimes et le midi de la france" eine Liebesgeschichte. Der Seigneur verliebt sich in eine Hirtin (eine Fee). Sie gebrauchte ihren magischen Zauberstab um den Altar zu ihren Füssen zu setzten, auf welchem die beiden Seelen nach ihrer Vereinigung in Ewigkeit aufgingen. Skizze 1; 2 (Januar 2001)