Zwölfistein

 

47.142879

7.243857

 

Der Zwölfistein von Biel ist ein klassischer Drehstein wie es nur wenige in der Schweiz gibt. Er ist am Höhenweg 82a auf einem Fabrikareal etwas trostlos eingekeilt. Wenigstens ereilte ihn nicht das gleiche wie so vielen Erratikern in der Schweiz.

 

Der Granitfindling dreht sich der Sage nach in jeder Quatembernacht, in der jeweils das Vierteljahr beginnt um zwölf Uhr. Das hat ein Quatemberkind gesehen. Um das hochinteressante Denkmal glacialer Vergangenheit zu schützen setzte sich die Sektion Biel SAC 1890 für die Erhaltung ein. 1948 wurde der Findling in die Liste der geschützten Naturdenkmäler aufgenommen.

 

Foto: Daniel Reichmuth



Fruchtbarkeitsstein Graustein


47.14267

7.24011


Der riesige Findling liegt eingezwängt von Häusern und fast völlig überwachsen am Ende des Grausteinweg. Er ist bekannt als Kindlistein. Von diesem Erratiker holen die Hebammen die Neugeborenen her. Derartige Volksüberlieferungen sind immer noch in den verschiedenen Gegenden der Schweiz und Europas am Leben.


Der Granitblock hat eine schräge Oberfläche was durchaus zum "Rutsch-Ritual" eingeladen haben dürfte. Die Inschrift: FINDLING / NATURDENKMAL wurde 1926 eingearbeitet. Der Block ward aber schon 1870 von der Burgergemeinde geschützt worden. Der staatliche Schutz erfolgte 1940.

Fotos: Daniel Reichmuth


 

Schalen- und Kindlistein Bärletwald

 

47.128721

7.266379

 

Ein Stein von etwa 3 x 2.5 x 1 m Grösse mit einer Schale, einer rund 30 cm breitenund 1 m langen Gleitrinne und mehreren Bohrlöchern.