Erratiker Pegelstein

 

47.124943

7.343513

 

Der Pegelstein weisst auf die alte Aareschiffahrt. Der Findling ist aus Gneis und rund 8m³ gross. Vor der 1. Juragewässerkorrektion führte von diesem Standort her eine stark benutzte Fähre über die Aare. Der Name Pegelstein kommt offenbar von einer damals vorhandenen Vorrichtung zur Messung des Pegelstandes. Der Erratiker liegt heute vergessen und nur schwer zugänglich zwischen dem Bahngeleise und dem Eichibach. Er ist stark mit Moos bewachsen.

 

Fotos: Daniel Reichmuth


 

Erratiker Graue Stei

 

47.124140

7.351804

 

Der Erratiker ist aus Chloritschiefer aus dem Rhonetal. Den schalenartigen Vertiefungen und Ritzungen verdankt er auch den Namen Zeichestei. Wegen diesen Einlassungen macht es Sinn, den Findling als Kult- oder Orakelstein zu deuten.

 

Der Stein wurde unter dem Namen Bachmann-Stein geschützt. Dieser war Professor der Biologie und hat sich stark für die Erhaltung dieses und anderen Erratiker eingesetzt. Unweit ist der Blaue Stein zu finden.

 

Fotos: Daniel Reichmuth


 

Erratiker Blaue Stei

 

47.123086

7.349671

 

Dieser kleine, bläuliche Sandstein-Findling ist nicht ganz einfach zu finden. Der vom Gletscher glattpolierte Erratiker ist aus dem südlichen Wallis. Er wird von der Lokalbevölkerung der Blaue Stein oder Chingelistei genannt. Unschöne neuzeitliche Buchstaben (FC od. FG) verunstalten seine Erhabenheit etwas. Der Kindlistein ist der kleinste Namenstein im Kt. Bern und seit dem Jahre 1954 geschützt. Die Überlieferung besagt, dass die Hebammen der Orte Büren und Dotzigen hier die Kleinkinder geholt haben.

 

Fotos: Daniel Reichmuth