Druidenstein 'Gross Egg'

 

46.98822

8.62261

 

Über dem schönen Vierwaldstättersee liegt Morschach. Auf dem ganzen Gebiet um Morschach sind markante Aaremassiv-Findlinge aus dem urnerischen Reusstal zu finden.

 

Der wohl markanteste Findling, ist der Druidenstein. Er steht majestätisch auf einem kleineren Granitblock und anstehendem Kalkuntergrund. Die Komposition erinnert an einen Dolmen.

 

Der Druidenstein auf der 'Gross Egg' steht in einer Linie zum Menhir Hänibüel und der Kirche von Seelisberg.

 

Mehrere Steine, so auch der Druidenstein, auf dem Gebiet des ehemaligen Parks von Axenstein wurden von Ambros Eberle beschrieben. Er war der Gründer des Hotels Axenstei.

 

Seit Anfang 2007 steht der Druidenstein inmitten einer Golfanlage. Gemäss den Sonderbauvorschriften vom 9.1.2004, § 9, Abs. 1+2, zum Gestaltungsplan Golfplatz Axenstein sind die öffentlichen Fusswege (im Golfplatzareal Axenstein) jederzeit offen zu halten (Panoramaweg, Eggweg, Fussweg zum Druidenstein). Die freie Zirkulation auf den Wegen darf durch den Spielbetrieb nicht behindert werden. Der Zugang zum Druidenstein wird mit einem öffentlichen Fussweg vom Clubhaus her ermöglicht.

 

Fotos: Daniel Reichmuth


 

Menhir Hänibüel

 

46.98904

8.63489

 

Dieser Gletscherfindling steht mit seiner schmalen Unterseite direkt dem anstehenden Kalkfelsen auf. Seine Höhe beträgt 2.8 m, die Breitseite 3.5 m, die Schmalseite im Durchschnitt ca. 1 m. Es ist kaum anzunehmen, dass ihn der Gletscher so positionierte, den er zeigt mit seinem Spitz in Richtung des Druidensteins. Der weithin sichtbare Findling steht auf der geografisch höchsten Stelle des Passüberganges.

 

Fotos: Daniel Reichmuth


 

Menhir Bergi

 

46.98942

8.62150

 

Dieser Findling steht aufgerichtet wie ein Menhir an der Naturstrasse zum Hof Bergi bei Morschach. Seit Anfang 2007 steht er inmitten einer Golfanlage. Nur etwa 200 m westlich ist der interessante Geologenstein zu finden.

 

Fotos: Daniel Reichmuth


 

Geologenstein

 

ungefähr

46.98935

8.62010

 

Am Rande einer Waldlichtung liegt ein fast würfelförmiger Findling mit einem Volumen um die 30m³. Der Stein weist auf allen 4 Seiten eingespitzte Ovale auf, von denen heute noch zwei beschriftet, aber nicht lesbar sind. Arnold Escher ist knapp zu lesen, während die Namen der anderen Geologen, Louis Agassiz, Oswald Herr und Bernhard Studer, verschwunden sind. Infolge dieser vier Namen erhielt der Erratiker den Namen Geologenstein.

 

Ursprünglich stand in den Ovalen beschriftet:

 

Louis Agassiz:

Du warst der Erste, der sich bekehrte

Und lehrte:

Colosse, wie hier liegen,

Können nicht fliegen, -

Sie kamen hier an

Per Gletscherbahn

 

Oswald Heer:

Wer wie Du drang so mit Forscherblick

In die Dunkel der Urwelt zurück,

So ernst und würdig, tief und klar?

Selbst Keiner, der dabei gewesen war!

Arnold Escher:

Das Alpenland,

Der Sahara Sand

Durchzog`st Du mit Spate und Hammer,

Damit die innerste Kammer

Der Erde

Offenbar werde.

 

Bernhard Studer:

Als Führer stürmtest du bergan

Und pflanztest hoch die Siegesfahn`

Auf die Wälle, die der Herr der Welt

In den Alpen hat aufgestellt.


Fotos: Daniel Reichmuth


 

Axenstein am Weg-der-Schweiz

 

ungefähr

46.98874

8.61570

 

Auf der letzen Etappe vom Weg der Schweiz, über Morschach nach Brunnen wandert man am riesigen Findling Axenstein vorbei. Er ist aus Alpgranit etwas im Wald versteckt. Mit einem Volumen von etwa 350 m³ ist er der wohl grösste Erratiker auf dem Gemeindegebiet von Morschach. Ein klaffender Riss könnte infolge dem Absturz auf den Gletscher erfolgt sein. Die Verwitterung (Frostsprengung), teilte den Block vollends. Für ein langsames Zurückschmelzen des Gletschers spricht das passgenaue gegenüberliegen der beiden Felsstücke.

 

Fotos: Daniel Reichmuth


 

Calame-Stein

 

ungefähr

46.98724

8.61555

 

Die englische Königin Victoria soll bei einem Aufenthalt in Morschach gesagt haben: "... der Axenstein ist der schönste Punkt, den ich auf meiner Schweizerreise getroffen." Wohl auf dieser Aussage begründet steht, vom damals berühmten Alpenmaler Calame geschrieben: "C`est le plus beau pays du monde." Der Calame-Stein hat ein Volumen von ca. 25m³. Der Erratiker liegt etwa 20 m westlich des Weg der Schweiz, unmittelbar vor dem Steilabsturz der Wasiwand. Ganz in der Nähe sind der Druidenstein und der Geologenstein zu finden.

 

Foto: Daniel Reichmuth