Pierre-à-Bochet

 

Der Pierre-à-Bochet ist ein Megalith in Thônex bei Genf. Im Jahr 1847 wurde er beim Bau einer Kreuzung teilweise zerstört. Im Jahr 1968 wurde der Stein beim Strassenbau wieder entdeckt und an den Strassenrand verlegt.

 

Ein Text aus dem frühen 19. Jahrhundert beschreibt den Pierre-à-Bochet wiefolgt: "Die Form des unbearbeiteten Steins erinnert auf den ersten Blick an einen Mühlstein. In der Mitte des Steins ist ein quadratisches nicht durchgehendes Loch, wo lange Zeit ein Kreuz aufgesetzt war." Heute ist ein Metallschild am Stein angebracht. "PIERRE-A-BOCHET - Bloc erratique en granit du Mont Blac - Selon la légende il passait pour se retourner sur lui-même la nuit de Noel".

 

Der Legende nach gab es beim Pierre-à-Bochet einen Schatz der vom Teufel bewacht wurde. Einmal im Jahr, an Weihnachten um Mitternacht, drehte sich der Stein und der Schatz war kurz zu sehen. Jeder der also behauptete den Schatz gesehen zu haben, gab somit zu die Mitternachtsmesse verpasst zu haben.

 

Fotos: Daniel Reichmuth